München, 25 April 2006. Beim multinationalen Fenster- und Türenhersteller Jeld-Wen werden Türblätter aus glasfaserverstärktem PUR im LFI-PUR-Verfahren von Krauss-Maffei hergestellt. Die Produkte sind aufgrund des hohen Glasfaseranteils von bis zu 40 Prozent besonders langlebig und stabil. Sie eignen sich ideal für den Einsatz in Regionen mit rauem Klima. Im Vergleich zu Türblättern aus Holz zeichnen sie sich durch Unverrottbarkeit sowie extrem hohe Bruch- und Splitterfestigkeit aus.
Der Fenster- und Türenhersteller Jeld-Wen wurde 1960 in Klamath Falls, Oregon, gegründet. Heute sind für das Unternehmen in Amerika, Europa und Asien insgesamt 20. 000 Mitarbeiter tätig. Das Produktangebot umfasst unter anderem Fenster aus PVC, Holz und Aluminium, Innen- und Außentüren sowie Garagentore. Das Standard-Sortiment bei Jeld-Wen umfasst 32 unterschiedlich dekorierte Oberflächen, so dass es für jede bauliche Umgebung eine Lösung gibt.
Bei dem von Krauss-Maffei entwickelten LFI-PUR-Verfahren wird unmittelbar vor der Verarbeitung ein Glasfaserroving in Filamente geschnitten. Das PUR-Gemisch benetzt die Glasfasern im Mischkopf, anschließend wir das Material in die offene Kavität eines Werkzeugs eingetragen und unter Druck verpresst. Dabei verbinden sich die Glasfasern mit der Trägermatrix zu einem hochfesten Verbund.
Im Vergleich zu konkurrierenden Verfahren erfüllt LFI-PUR mit geringen Kosten höchste Qualitätsanforderungen. Die verwendeten Glasfaserrovings sind kostengünstiger als Glasfasermatten. Vorformung und Einlegen der Glasmatte in das Werkzeug entfallen komplett. Die Fasern werden sehr gleichmäßig benetzt und isotrop im Bauteil verteilt. Dies führt zu hohen Festigkeitswerten und einer geringen Wärmeausdehnung. Sowohl die Faserlänge als auch der Fasermenge lassen sich während des Eintrags variieren. Bauteil-Bereiche, die einer hohen Belastung ausgesetzt sind, werden auf diese Weise mit einem hohen Faseranteil bzw. längeren Fasern verstärkt. Durch die verfahrenstechnischen Vorteile der LFI-PUR-Technik lassen sich die Türen zudem so kostengünstig herstellen, dass sie mit konventionellen glasfaserverstärkten Türen wettbewerbsfähig sind.
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Im LFI-Verfahren hergestellte Türblätter sind aufgrund des hohen Glasfaseranteils von bis zu 40% besonders langlebig und stabil.
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